Ende letzten Jahres hat Schoeller nach fünf Jahren Pause seinen Wiedereinstieg ins Kraftwerksgeschäft angekündigt (siehe Edelstahl Aktuell oder Home of Welding). Die geopolitischen Rahmenbedingungen, Fortschritte in Qualität und Prozessstabilität sowie die Situation bei Vormateriallieferanten haben diese Entscheidung bestärkt. Um den Markt aktiv zu bearbeiten, reisten Kollegen aus dem Sales-Team Anfang des Jahres nach China und Korea – zwei der wichtigsten Märkte in diesem Segment. Ziel war es, bestehende und neue Geschäftskontakte zu knüpfen und ein besseres Gespür für Marktchancen und laufende Projekte zu bekommen.
Über fast zwei Wochen führten Bernd Jansen (Head of Sales Automotive), Philipp Nickel (Sales Manager Industry) und unser externer Consultant Axel Lechtken zahlreiche Gespräche mit lokalen Vertriebspartnern und potenziellen Kunden. In China organisierte unser Vertriebspartner Besuche bei führenden Unternehmen aus der Energie- und Infrastrukturbranche. In Korea standen Meetings mit Unternehmen aus dem Kraftwerksbau sowie der Offshore- und Wärmetauscherindustrie auf dem Programm.
Ein erster Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Bereits während der Gespräche in China führte der Austausch zu einer konkreten und vielversprechenden Anfrage.
Das Fazit der Reise ist durchweg positiv. „Wir konnten spannende Anfragen mitbringen, aber noch wichtiger war es, vor Ort Präsenz zu zeigen. Gerade in Asien zählt der persönliche Kontakt, um Vertrauen aufzubauen. Dank der großartigen Vorarbeit unseres Consultants und unserer Vertriebspartner verliefen alle Gespräche in einer offenen Atmosphäre. An diese Kontakte anzuknüpfen und nachhaltige Kundenbeziehungen aufzubauen, wird nun deutlich einfacher“, so Philipp Nickel.
Auch Bernd Jansen sieht großes Potenzial: „Made in Germany und die Marke Schoeller sind in unseren Zielmärkten stark besetzt. Unsere Qualität, unser Know-how und unsere Prozesssicherheit werden auf Augenhöhe mit den internationalen Spitzenanbietern wahrgenommen. Besonders dort, wo Projekte international ausgeschrieben und chinesische Vorlieferanten ausgeschlossen sind, haben wir ein Level Playing Field und beste Chancen, wettbewerbsfähig zu sein.“
Die Reise hat wertvolle Einblicke geliefert, die Schoeller für die weitere Marktbearbeitung nutzen wird. Nun gilt es, das positive Momentum in konkrete Geschäftsabschlüsse zu überführen.
Bilder: CNOOD Asia Limited & Schoeller Werk GmbH & Co. KG